Herzinsuffizienz

Herzinsuffizienz (Herzschwäche) betrifft etwa zehn Prozent der 75-Jährigen in Deutschland, Tendenz seit Jahren steigend. Männer leiden dreimal so häufig darunter wie Frauen. Tatsächlich ist Herzinsuffizienz heute die häufigste Einzeldiagnose bei Krankenhaus-Patienten.

Was ist Herzinsuffizienz?

Bei Herzinsuffizienz handelt es sich um eine Funktionsstörung des Herzens, bei der das Herz zu schwach ist, um ausreichend Blut durch den Organismus zu pumpen. Die Folge: Organe und Gewebe werden schlechter durchblutet. Die häufigsten Symptome einer Herzinsuffizienz sind:

  • Verminderte Leistungsfähigkeit
  • Müdigkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Atemnot bei körperlicher Betätigung
  • Ödeme (Wassereinlagerungen)

Warum ist Herzinsuffizienz gefährlich?

Das Gefährliche an einer Herzinsuffizienz ist, dass die Symptome erst auftreten, wenn die Krankheit schon weit fortgeschritten ist. Die ersten Anzeichen der Herzschwäche sind anfangs so unscheinbar, dass sie häufig aufs Alter geschoben werden. Das Alter spielt tatsächlich eine wesentliche Rolle bei der Entstehung einer Herzinsuffizienz: Durch die jahrzehntelange pausenlose Belastung des Herzmuskels schafft das Herz irgendwann nicht mehr dieselben Höchstleistungen wie noch in jungen Jahren. Die Folge: Es kann seine zentrale Aufgabe, Blut bis in die letzten Winkel unseres Körpers zu pumpen, nicht mehr richtig erfüllen. Anfangs versucht der Körper, den Verlust dieser Pumpleistung auszugleichen, um die Organe weiterhin ausreichend mit Blut und Sauerstoff zu versorgen. Doch dadurch entsteht ein Teufelskreis: Denn die zusätzliche Anstrengung belastet das Herz noch mehr, es verausgabt sich und wird dauerhaft geschwächt.

Was sind die Ursachen von Herzinsuffizienz?

Herzinsuffizienz kann auf unterschiedliche Ursachen zurückgeführt werden. Sie kann erblich bedingt sein oder durch eine vorausgehende Erkrankung ausgelöst werden. Dazu zählen:

  • Bluthochdruck
  • Arteriosklerose
  • Herzrhythmusstörungen
  • Koronare Herzkrankheiten
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Schilddrüsenfehlfunktionen

WIE KANN EINER HERZINSUFFIZIENZ VORGEBEUT WERDEN?

Herzinsuffizienz wird häufig medikamentös behandelt. Implantierte Geräte wie Herzschrittmacher oder Operationen können ebenfalls wieder ein aktives Leben ermöglichen. Außerdem kann eine Änderung des Lebensstils den Verlauf positiv beeinflussen. Empfehlenswert sind:

  • Gesunde und salzarme Ernährung
  • Regelmäßige Bewegung
  • Vermeiden von Stress
  • Verzicht auf Alkohol und Nikotin

Als wichtige Option bei der Prävention von Herzinsuffizienz gilt inzwischen die zusätzliche Einnahme von Mikro-Nährstoffen. Beispielsweise kann der Nährstoff Vitamin B1 eine normale Herzfunktion  unterstützen und Magnesium zu einer normalen Muskelfunktion beitragen. Weiter kann Beta-Glucan aus Hafer nicht nur zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut beitragen, sondern sogar nachweislich das Blut-Cholesterin senken.** Der Nährstoff Kalium kann zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks beitragen.

Erfahren Sie mehr über die häufigsten Herz-Kreislauf-Erkrankungen:

* Beta-Glucane tragen zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei. Es ist erwiesen, dass Beta-Glucan aus Hafer das Blut-Cholesterin senkt. Ein hoher Cholesterinspiegel ist ein Risikofaktor für die Entstehung von koronaren Herzerkrankungen. Die positive Wirkung stellt sich bei einer täglichen Aufnahme von 3 g ein. Vitamin B1 trägt zu einer normalen Herzfunktion bei. Folat trägt zu einer normalen Blutbildung bei. Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Blutgefäße bei. Vitamin K trägt zu einer normalen Blutgerinnung bei. Kalium trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks bei. Calcium trägt zu einer normalen Blutgerinnung bei.

** Beta-Glucane tragen zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei. Es ist erwiesen, dass Beta-Glucan aus Hafer das Blut-Cholesterin senkt. Ein hoher Cholesterinspiegel ist ein Risikofaktor für die Entstehung von koronaren Herzerkrankungen. Die positive Wirkung stellt sich bei einer täglichen Aufnahme von 3 g ein.

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